Wiesbaden/Frankfurt am Main, 28. Januar 2022. Die Union der Heimatvertriebenen, Aussiedler und Flüchtlinge der CDU Hessen, UdV, verurteilt den von Präsident Putin befohlenen Angriffskrieg auf die Ukraine. Die stellvertretende Landesvorsitzende Albina Nazarenus-Vetter, die auch Vorsitzende der Deutschen Jugend aus Russland (DJR) in Hessen ist, hat den Krieg gegen die Ukraine als eigentlich unvorstellbare Katastrophe – auch für die russische Bevölkerung – bezeichnet:

„Gerade wir, Deutsche aus Russland und den Nachfolgesaaten der Sowjetunion, sind über diesen Krieg und darüber, dass durch politische Machtspiele ein Keil zwischen die beiden Länder und die Menschen getrieben werden soll, zutiefst erschüttert. Ebenso wie die Landsmannschaft der Deutschen aus Russland und die DJR verurteilt die UdV Hessen den Angriff auf die Ukraine, einen souveränen Staat, und die Gewalt vor allem gegen die zivile Bevölkerung“, hob Nazarenus-Vetter nachdrücklich hervor. „Unsere Gedanken sind heute bei allen Menschen, die Opfer von Gewalt und Vertreibung sind; und vor allem bei den 33.000 Deutschstämmigen im Kriegsgebiet, die wir gerne unterstützen wollen. Aber leider müssen wir auch heute einmal mehr darauf hinweisen, dass Putin schon seit acht Jahren Krieg gegen die Ukraine führt und nicht erst seit der letzten Woche“, gab die stellv. Landesvorsitzende zu bedenken.

"Letztlich kann niemand ernsthaft bestreiten, dass die schwache und oftmals unnötig nachgiebige Gegenreaktion der westlichen Staatengemeinschaft, Präsident Putin motiviert hat, den Krieg auszuweiten und zu intensiveren. Er sollte aber wissen, dass sich die Menschen in der Ukraine und in Russland auf Dauer auch mit den größten Lügen nicht auseinander bringen lassen. Unsere Hoffnung auf bessere Zeiten beruht auf dieser Verbundenheit. Dieser Krieg ist – wie Bundeskanzler Scholz treffend gesagt hat – Putins Krieg. Nur sein Krieg und er muss sofort beendet werden!“

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