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Union der Vertriebenen und Flüchtlinge (UdV) Kreisverband Limburg-Weilburg

Am 31. Dezember 2017 lief die Frist für die Anerkennungsleistung an Deutsche aus, die nach Beendigung des Zweiten Weltkrieges in anderen Staaten Zwangsarbeit leisten mussten. Insgesamt stellten 46 336 Personen  einen solchen Antrag auf Gewährung einer einmaligen Leistung von 2.500 EURO.

Mehr als 24 000 Menschen beantragten eine Anerkennung aus den Herkunftsländern der ehemaligen Sowjetunion. Aus Rumänien waren es mehr als 4 000 Antragsteller. Rund 1 900 Anträge kamen von Menschen aus den ehemaligen deutschen Ostgebieten. Bemerkenswert ist, dass unter rund 46 000 Antragstellern zwei Drittel Frauen sind

Der neue Vorsitzende der Gruppe der Vertriebenen, Aussiedler und deutschen Minderheiten in der CDU/CSU Bundestagsfraktion, Eckhard Pols, sagte, die hohe Zahl der Anträge zeige, wie richtig und wichtig die Entscheidung des Haushaltsausschusse des Deutschen Bundestages 2015 war, 50 Millionen EURO für die Anerkennungsleistung bereitzustellen. Nach seinen Worten könne die Entschädigung das erlittene Unrecht nicht wieder gutmachen, aber auf symbolische Weise soll verdeutlicht werden, dass der Staat das schwer individuelle Schicksal der Betroffenen anerkenne und würdige.