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Der Arbeitsmarkt für Pflegekräfte – ein Pflegefall?

Die Situation auf dem Arbeitsmarkt für Pflegekräfte hat Ralf Fischer, Pressesprecher der Bundesagentur für Arbeit Limburg-Wetzlar, mit bedenklichen Fakten und Zahlen dargestellt, die den Notstand in dieser Branche nur allzu gut verdeutlichen.

Vor allem die Altenpflege ist von diesem Notstand betroffen. Im Landkreis Limburg-Weilburg beispielsweise gab es im Jahr 2016  163 offene Stellen für Altenpfleger. Dem gegenüber standen jedoch lediglich 60 Absolventen und Arbeitslose.  Das gibt einen erschreckenden Saldo von minus 103. Was kann dagegen unternommen werden, wollen die CDU Frauen wissen.

Nach Angaben von Ralf Fischer ist das Image des Berufs leider immer noch nicht gut. Zahlreiche verschiedene Faktoren  wie die Frage der Bezahlung, unregelmäßige Arbeitszeiten und hohe Ausbildungskosten lassen den Beruf des Altenpflegers weniger attraktiv erscheinen.

In Deutschland  sind die Altenpfleger zu 85 Prozent weiblich, zu 92 Prozent deutsch und zu 56 Prozent teilzeitbeschäftigt. Nicht nur mit Sprachkursen für Fachkräfte oder Auszubildende anderer Nationalitäten, sondern auch mit Angeboten der Kinderbetreuung sollte dem Mangel entgegengewirkt werden. Denn insbesondere die Möglichkeit für Mütter und Väter, ihre Kinder auch während Spät-oder Wochenendschichten betreuen lassen zu können, könnte eine Erhöhung des Arbeitszeitvolumens mit sich bringen, so der allgemeine Tenor in der Gesprächsrunde. Im Bereich der Pflegeberufe scheint auf die Politik zukünftig noch viel Arbeit zuzukommen, denn Pflegekräfte wachsen nun mal nicht auf Bäumen, so Christine Zips.