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CDU: Gewerbestandort Beselich stärken

Die CDU-Fraktion der Regionalversammlung Mittelhessen spricht sich für eine Stärkung des Gewerbestandortes Beselich-Obertiefenbach aus.

Wie Fraktionsvorsitzender Martin Richard mitteilt, haben sich Mitglieder der Fraktion gemeinsam mit Regierungspräsident Dr. Christoph Ullrich im Beselicher Rathaus und im Gelände von Bürgermeister Michael Franz über den Abweichungsantrag der Gemeinde Beselich zur Erweiterung des Gewerbegebietes informieren lassen.

Franz erklärte, dass die Gemeinde im Vorfeld verschiedene Alternativen habe prüfen lassen und dann einen Antrag auf Abweichung vom Regionalen Raumordnungsplan für eine Fläche von ca. 11 ha im Bereich „Auf dem Springerberg“ gestellt habe. Aktuell verfüge die Kommune über keine weiteren Flächen für Ansiedllungen. Die gute Verkehrsanbindung über die Bundesstraße B 49, die attraktive Lage der vorhandenen und künftigen Gewerbeflächen  und die gute Möglichkeit der Erschließung ohne Belastung von Wohngebieten führe zu verstärkten Anfragen von ansiedlungswilligen Unternehmen, denen er Rechnung tragen wolle.

Nach Aussage von Regierungspräsident Dr. Christoph Ullrich werde der Antrag in seinem Haus bearbeitet. Aktuell laufe die Anhörung der Träger öffentlicher Belange und der Nachbarkommunen. Nach einer abschließenden Bewertung könne dann eine Entscheidung im zuständigen Ausschuss erfolgen. Der Vorsitzende des Haupt- und Planungsausschusses, Werner Waßmuth, sagte eine zeitnahe Beratung nach Vorlage einer Beschlussempfehlung zu.

Offen ist nach dem derzeitigen Diskussionsstand, ob die geplante Fläche im Grundzentrum Beselich in einem Zuge oder in zwei Abschnitten genehmigt und damit erschlossen werden könne, erklärte der stv. Fraktionsvorsitzende Dr. Hans Heuser. Auf jeden Fall erfolge die Beteiligung der Behörden für die gesamte Fläche von 11 ha, so dass evtl. auf konkrete Ansiedlungswünsche reagiert werden könne. Als Vorteil könne sich erweisen, dass parallel zum Abweichungsverfahren die Neuaufstellung des Regionalen Raumordnungsplanes erfolge, so Martin Richard.

Der stv. Vorsitzende der Regionalversammlung, Ulrich Künz, verwies auf die nicht zu hohe zentralörttliche Bedeutung Beselichs, die aber durch die Standortgunst ausgeglichen werde. An der zentralörtlichen Einstufung dürften keine Ansiedlungen scheitern, wenn die erforderliche Infrastruktur gesichert sei.

Der Mengerskirchener Bürgermeister Thomas Scholz, Mitglied im Haupt- und Planungsausschuss, erklärte, dass es durchaus Vorbehalte in Nachbarkommunen geben könne. Er empfahl daher mittelfristig eine interkommunale Zusammenarbeit von Beselich mit seinen Nachbarkommunen, die keine direkte Verkehrsanbindung über die B 49 hätten. Dafür gebe es in Mittelhessen positive Beispiele über die sich die CDU-Fraktion in Kürze informieren wolle.