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Andreas Hofmeister soll erneut Landtagsdirektmandat holen - CDU nominiert den 37-jährigen mit 92 Prozent Zustimmung

In Villmar haben die Delegierten des CDU-Parteitages für den Wahlkreis Limburg-Weilburg II, der neun Kommunen des ehemaligen Oberlahn-Kreises sowie Bad Camberg und Selters umfasst, den 37-jährigen Landtagsabgeordneten Andreas Hofmeister als Direktkandidaten für die Landtagswahl am 28. Oktober 2018 nominiert. Zu Beginn der Versammlung hatte Hofmeister, der seit 2015 auch Kreisvorsitzender der CDU Limburg-Weilburg ist, die Delegierten und Gäste – u.a. die Bundestagsabgeordneten Markus Koob und Klaus-Peter Willsch sowie Regierungspräsident Dr. Christoph Ullrich – in der Villmarer König-Konrad-Halle begrüßt und den Blick auf die anstehenden Wahlen gerichtet. Denn am 28. Oktober wird es nicht nur um die Zusammensetzung des 20. Hessischen Landtags gehen, sondern auch um die Frage, wer zukünftig den Landkreis Limburg-Weilburg führen wird. „Wir haben mit Michael Köberle aus Eschhofen den richtigen Kandidaten gefunden, der die erfolgreiche Arbeit unseres amtierenden Landrats Manfred Michel an der Kreisspitze fortführen kann. Dafür wollen wir uns mit ganzer Kraft einsetzen“, stellte der CDU-Kreisvorsitzende fest. In der vom Landtagsabgeordneten und Kreistagsvorsitzenden Joachim Veyhelmann geleiteten Versammlung schlug im weiteren Verlauf der ehemalige Bürgermeister von Mengerskirchen, Robert Becker, den Delegierten vor, Andreas Hofmeister wieder als Landtagskandidaten zu nominieren. Becker betonte den großen Fleiß und Einsatz des seit 2014 amtierenden Abgeordneten im Wahlkreis und in der Landeshauptstadt. In seiner Bewerbungsrede betonte Andreas Hofmeister, dass es ihm neben der parlamentarischen Arbeit in Wiesbaden besonders wichtig sei, weiterhin eine hohe Präsenz im Wahlkreis zu zeigen, um als Ansprechpartner für Bürgerinnen und Bürger, Kommunen, Vereine, Unternehmen und Initiativen zur Verfügung zu stehen. Er wolle zeigen, „dass der Ausspruch ‚Die da oben machen sowieso was sie wollen‘ eben nicht der Realität entspricht.“ Andreas Hofmeister betonte, dass die 2014 gebildete Koalition aus CDU und Grünen im Hessischen Landtag geräuschlos und konstruktiv arbeite. Die Erfolge der seit 1999 CDU-geführten Landesregierung könne man in verschiedenen Bereichen sehr deutlich ablesen und führte dazu beispielhaft den neuverschuldungsfreien Landeshaushalt 2018/2019, das deutlich frühere Einhalten der Schuldenbremse, die Rekord-Aufklärungsquote von 62,8 Prozent, den niedrigsten Stand der Kriminalitätsbelastung seit fast 40 Jahren sowie die höchsten Pro-Kopf-Ausgaben für Bildung aller 13 deutschen Flächenländer an. Die Union in Hessen stehe mit Ministerpräsident Volker Bouffier für Stabilität und Verlässlichkeit auch in bewegten Zeiten. Man sei bereit die anstehenden Herausforderungen anzunehmen und wolle Hessen als starkes, innovatives und lebenswertes Bundesland erhalten. Hofmeister nutzte seine Rede auch, um für eine Stärkung des konservativen Profils der CDU zu werben und gleichzeitig eine sehr deutliche Abgrenzung zur AfD vorzunehmen. Nach lang anhaltendem Applaus für seine Rede wählten ihn die 75 Delegierten in geheimer Wahl mit 92 Prozent Zustimmung zum Landtagskandidaten. Andreas Hofmeister dankte für die „überzeugende Nominierung mit einem schönen, ehrlichen Ergebnis“ und rief seine Parteifreunde auf, gemeinsam daran zu arbeiten, dass die CDU im Landkreis Limburg-Weilburg und in Hessen ihre starke Position verteidigt.  

Als Ersatzbewerber wurde erneut Dr. Johannes Hanisch, seit 1. Juli 2017 Bürgermeister von Weilburg, mit 94,6 Prozent gewählt. Er war zuvor von Karlheinz Weimar den Delegierten vorgeschlagen worden.