Sozialarbeitskreis der CDU-Kreistagsfraktion besucht Kreiskrankenhaus Weilburg

Weilburg. Noch bevor der erfolgreiche Geschäftsführer des Kreiskrankhauses Weilburg, Peter Schermuly, im November in den wohlverdienten Ruhestand gehen wird, besuchte der Sozialarbeitskreis der CDU-Kreistagsfraktion das kreiseigene Hospital in Weilburg. „Uns ist es ein Herzensanliegen, Peter Schermuly nochmals persönlich zu danken und zu verabschieden, aber auch mit ihm noch einmal ausführlich über die erfolgreiche Entwicklung der Klinik in den vergangenen Jahren sowie die anstehenden Aufgaben zu sprechen,“ sagte der CDU-Fraktionsvorsitzende Christian Wendel mit einem Zwinkern vor den Teilnehmern im Konferenzraum des Kreiskrankenhauses. Zu den weiteren Teilnehmern gehörten neben Landrat Michael Köberle, der Landtagsabgeordnete Andreas Hofmeister, der Weilburger Bürgermeister Dr. Johannes Hanisch, der designierte Nachfolger von Peter Schermuly als Geschäftsführer, Thomas Schulz, sowie ein Gutteil der CDU-Kreistagsabgeordneten im Landkreis.

Die Sprecherin des Arbeitskreises, Ingeborg Drossard-Gintner, begrüßte alle Teilnehmer und drückte ihre besondere Beziehung zum Kreiskrankenhaus Weilburg aus, in dessen Einzugsbereich sie als Medizinerin arbeitete und in dessen Förderverein sie Mitglied ist.

Nach ein in den Gesamtzusammenhang zum Thema Gesundheit in der Region einzuordnenden Impuls durch Landrat Michael Köberle und lobenden Worten für Peter Schermuly berichtete letzterer über seine 23-jährige Tätigkeit in kaufmännischer Verantwortung für das Weilburger Krankenhaus und als Mitbegründer des Fördervereins.

Es seien schwierige Zeiten für die deutschen Krankenhäuser, was die finanzielle Lage angeht, aber auch im Hinblick auf die Patientenversorgung durch ausgebildete Fachkräfte. Die Corona-Pandemie seit Anfang 2020 erschwere die tägliche Arbeit zusätzlich und massiv durch die besonderen Herausforderungen an Intensivpersonal und -stationen.

All das ist in Weilburg offensichtlich gut gemeistert worden. Es ist erfolgreich gewirtschaftet worden. Dies zeigt das positive Ergebnis im Jahr 2019. Die eigene Krankenpflegeschule machte standorttreue Fachkräfte möglich und die Erweiterung des Krankenhauses um Geriatrie, Fachärztehaus, MVZ und um ein Pflegeheim in Löhnberg (mit dem Schwerpunkt Demenz) schuf neue Schwerpunkte. Die Qualifikationen der ärztlichen Teams sind beeindruckend. In vielen Bereichen zertifiziert und ausgezeichnet, hat sich das Kreiskrankenhaus als Ganzes großes Vertrauen und Respekt deutlich über die heimische Region hinaus erworben.

Eine vergrößerte Intensivstation, der Umbau von Dreibettzimmern zu Zweibett- und Einzelzimmern mit Nasszelle, der Einbau eines hochmodernen und schnellen MRT (in Kooperation mit den Lahn-Dill-Kliniken) – all das lässt hoffen, dass das Kreiskrankenhaus Weilburg für die Zukunft gut aufgestellt ist. Thomas Schulz, der bereits seit einem Jahr als Geschäftsführer in einer Doppelspitze mitarbeitet, berichtete von seinen umfangreichen Vorerfahrungen in Krankenhäusern in unterschiedlicher Trägerschaft. Vor allem ging er aber auch auf die aktuellen und zukünftigen Herausforderungen ein, welche das mittlerweile gut 600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter umfassende Krankhaus hat und haben wird.

Herzlicher Dank an Peter Schermuly wurde von allen Teilnehmern ausgesprochen. Herzlicher Dank kam von diesem aber auch zurück in Richtung Kreisspitze und -gremien. Die konstruktive Zusammenarbeit über viele Jahre fand ausgesprochen positive Erwähnung. Die Besuche der CDU-Kreistagsfraktion im Krankenhaus Weilburg sollen regelmäßig fortgesetzt werden, um die so wichtige Institution als „Klinik im Grünen“ von Seiten der Kreispolitik im Sinne der Bürgerinnen und Bürger des Landkreises bestmöglich zu unterstützen.

Weitere Informationen zur Arbeit der CDU-Kreistagsfraktion finden Sie unter www.cdu-limburg-weilburg.de. Zudem steht der Pressesprecher Tarik Cinar sehr gerne für Rückfragen zur Verfügung.

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