Limburg. Zu einem Besuch des Limburger Clubs für Wassersport (LCW) traf sich der Arbeitskreis Soziales der CDU-Kreistagsfraktion, verstärkt durch den Kreistagsvorsitzenden Joachim Veyhelmann MdL, den Fraktionsvorsitzenden Christian Wendel und den parlamentarischen Geschäftsführer Andreas Hofmeister MdL.

An einem warmen Sommerabend wurden die Besucher auf der gepflegten Anlage des LCW in Empfang genommen durch die Vorsitzenden des Vereins, Heinz Weber und Jochen Förster. Christian Wendel bedankte sich für die Einladung und wies auf die jahrzehntelange erfolgreiche Arbeit des Ruderclubs in Limburg und weit darüber hinaus hin.

Die beiden Vorsitzenden berichteten von der breit aufgestellten Mannschaft des Vorstandes mit gleich drei Vorsitzenden, die unterschiedliche Aufgaben haben, aber als Team bestens zusammenarbeiten. Darüber hinaus gibt es weitere Vorstandsmitglieder - den Schatzmeister durfte der AK später kennenlernen – sowie einen beeindruckend großen Beirat, der die vielfältigen Aufgaben des Vereins abdeckt.

Dann gab es eine Führung durch die Halle mit verschiedenen Booten, die einen großen Wert darstellen. Ein Achter kostet z.B. neu 48.000€. Die Boote werden ständig gepflegt und müssen über Jahrzehnte in verschiedenen Leistungsklassen Verwendung finden. Auch Skulls und Riemen beschafft der Club.

Es schloss sich eine Besichtigung von Kraft- und Ergometerräumen an, die jeweils einen wunderschönen Blick auf den Limburger Dom boten. An dieser Stelle durfte der Hinweis auf das notwendige und kontrollierte Wintertraining nicht unterbleiben – in „Corona-Zeiten“ sehr schwierig. Aktuell wächst der Verein, besonders spürbar durch Kinder und Jugendliche. Rudern ist schließlich sehr gesund, kaum verletzungsgefährlich und kann bis ins hohe Alter ausgeübt werden.

In einem weiteren Raum, der vermietet wird für Feiern oder auch an Wanderruderer, traf der AK den Schatzmeister Klaus Ranglack, der mit weiteren Mitstreitern gespannt auf die Anmeldungen zur großen Regatta am ersten Septemberwochenende wartete.

Dann wurden die Pläne für den Neubau vorgestellt, der die Kraftgeräte und Boote des national und international erfolgreichen Vereins aufnehmen soll. Nach über 50 Jahren sei das alte Haus, das durch Eigenleistung hergestellt wurde, einfach zu klein geworden und nicht mehr belastbar genug, so die Vereinsvertreter.

Der Verein hofft auf finanzielle Hilfen und erhielt durch die anwesenden Landespolitiker wertvolle Hinweise auf Ansprechpartner. Es schloss sich eine lebhafte Diskussion an mit vielen Fragen aus der Runde. Inge Drossard-Gintner, die Sprecherin des Arbeitskreises, bedankte sich herzlich für die Einblicke in die vielfältige und erfolgreiche Arbeit des LCW und wünschte viel Erfolg für die bevorstehende Regatta und für die weitere Zukunft.

Vor dem Gruppenfoto an der Lahn zitierte Heinz Weber:

„Rudern sollte die Lieblingssportart unserer jungen Leute sein, da keine andere Sportart ihnen die physischen und moralischen Werte vermittelt, die sie brauchen: Energie, Initiative, Kraft und Gesundheit“ (Pierre de Coubertin)

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