CDU Limburg-Weilburg startet mit überzeugenden Persönlichkeiten und Themen in den Kommunalwahlkampf


Die CDU Limburg-Weilburg startet hoch motiviert und trotz der pandemiebedingten komplexen
Gesamtsituation optimistisch in den Kommunalwahlkampf. Der Auftakt erfolgte beim 80.
Kreisparteitag mit der Nominierung der Kandidatinnen und Kandidaten für den Kreistag,
angeführt von Spitzenkandidat Landrat Michael Köberle.

Unter strengen Hygienevorschriften und dem Motto „Wir alle. Für Limburg-Weilburg.“ eröffnete
der Kreisvorsitzende der CDU Limburg-Weilburg, Andreas Hofmeister MdL, den Parteitag in der Josef-Kohlmaier-Halle in Limburg an der Lahn und begrüßte die 109 Delegierte. Noch wenige Tage zuvor stand nicht fest, ob der Kreisparteitag aufgrund der aktuellen Corona-Auflagen stattfinden wird. Begründet durch die besondere Stellung der Parteien im Rahmen des Willensbildungsprozesses (Art. 21 GG) und durch den unverzichtbaren Beitrag im nichtamtlichen Wahlvorbereitungsprozess wurde die Erlaubnis seitens des Gesundheitsamtes zur Durchführung der Aufstellungsversammlung gewährt.

Statt der regulär über 180 Delegierten und zahlreichen Gäste bei vorherigen Kreisparteitagen,
entsandten die CDU-Verbände absprachegemäß deutlich weniger Teilnehmer, um das
Gesundheitsrisiko trotz aller Vorkehrungen für alle weiter zu senken. Da man sich der
hochinfektiösen Situation und der Verantwortung für das Allgemeinwohl als CDU bewusst ist und die Gesundheit an erster Stelle steht, wurden die Tagesordnungspunkte auf das Notwendigste begrenzt und auf Grußworte oder lange Aussprachen gänzlich verzichtet. „55 Minuten dauerte die Veranstaltung von der offiziellen Eröffnung um kurz nach 19:00 Uhr durch mich als Kreisvorsitzenden und der Schließung kurz vor 20:00 Uhr“, so Andreas Hofmeister MdL. In seiner kurzen Eingangsrede stellte der CDU-Kreisvorsitzende klar, dass die CDU weiterhin stärkste Kraft im Kreistag bleiben wolle, um die erfolgreiche Arbeit der vergangenen Jahre fortzusetzen und sich den anstehenden Herausforderungen mit jungen, kreativen aber auch erfahrenen CDU-Mitgliedern entschlossen anzunehmen. „Unser dauerhaftes Ziel ist es, Gutes zu bewahren, das Machbare im Auge zu behalten und zielorientiert daran zu arbeiten, für die rund 172.000 Einwohnerinnen und Einwohner unseres Landkreises eine liebens- und lebenswerte Heimat zu erhalten sowie weiterzuentwickeln, “ so Hofmeister weiter.

Der Vorsitzende der CDU-Kreistagsfraktion Christian Wendel wies in seinen Erläuterungen zum Wahlprogramm der CDU auf die Erfolge hin, die die Gestaltungspolitik des Landkreises in den letzten Jahren zu verzeichnen hat. Ein großes Lob sei dem amtierenden Landrat Michael Köberle auszusprechen, der in seinen bisherigen zwei Jahren an der Spitze der
kreisverwaltung bereits zahlreiche politische Maßnahmen umgesetzt habe. Der noch vor der Pandemie aufgelegte Zukunftsfonds sei ein hervorragendes Beispiel dafür, wie kommunale Infrastrukturprojekte, heimische Vereine, bezahlbarer Wohnraum oder auch Nachhaltigkeitsprojekte im Landkreis finanziell unterstützt werden. „Unsere Leistungsbilanz kann sich sehen lassen. In unsere Schulen wurden in den letzten 10 Jahren rund 200 Millionen Euro investiert. Unser Kreisstraßennetz wird mit einem durchdachten Konzept Schritt für Schritt saniert. Große Investitionen, wie etwa die Neuerrichtung des Oberlahnbades sind Aushängeschilder der Region. Im Ausbau der digitalen Infrastruktur sind wir als Landkreis Vorreiter, mindestens in Hessen, wenn nicht deutschlandweit“, so Wendel.

„Trotz der hervorragenden Leistungsbilanz stellen sich stetig neue Aufgaben und es muss
weiterhin daran gearbeitet werden, um unseren Landkreis lebenswert zu halten. Der Wahlkampf unter Pandemie-Bedingungen wird anders, aber mit einem starken Team auf der Kandidatenliste sowie einem umfangreich erarbeiteten Programm sind wir sehr gut aufgestellt,“ betonte Andreas Hofmeister. Die aus insgesamt 93 Kandidatinnen und Kandidaten bestehende Liste überzeuge vor allem durch deren gute Mischung aus jungen und erfahrenen Parteifreunden, von Frauen und Männern aus allen 19 Städten und Gemeinden.

Im Nachgang zum Parteitag erläuterte der Fraktionsvorsitzende Christian Wendel ausführlicher
zu den Schwerpunkten des Kommunalwahlprogramms der Christdemokraten: „Als CDU haben wir unser Wahlprogramm nach einem intensiven Beteiligungsprozess durch unsere Mitglieder und der Einbeziehung der Bürgerinnen und Bürger aus unserem Landkreis erarbeitet. Attraktive Bildungsangebote für alle Altersstufen und Talente, von der Grundschule, über die
weiterführenden Schulen, Berufsschulen bis hin zu Angeboten des dualen Studiums der THM, der wo immer mögliche Erhalt der Schulstandorte, eine qualifizierte Nachmittagsbetreuung sowie die Unterstützung beim Übergang ins Berufsleben sind einige herausgehobene Themensetzungen im Bereich Bildung. Für eine lebenswerte Heimat braucht es weitere Arbeitsplätze vor Ort, um ein Abwandern von Fachkräften oder einem langen Arbeitsweg vorzugreifen. In diesem Kontext legen wir weiterhin einen Schwerpunkt auf den Ausbau des Breitbandnetzes, um das Arbeiten von Zuhause aus oder das Ansiedeln von Unternehmen attraktiv zu gestalten. Zu einem konkurrenzfähigen Wirtschaftsstandort zählt ebenso eine ausgebaute Infrastruktur. Hierzu gehört selbstverständlich der Ausbau des ÖPNV, aber aufgrund unserer ländlichen Lage darf der Individualverkehr nicht außer Acht gelassen werden. Der Tourismus stellt einen bedeutenden Wirtschaftsfaktor dar, den es von Seiten des Landkreises weiter zu fördern gilt. Dabei bieten sich durch unsere wunderbare Region mit Westerwald, Lahn und Taunus beste Chancen und dies im engen Zusammenspiel mit dem Umweltschutz. Dabei spielt vor allem die Landwirtschaft eine elementare Rolle, die wesentlich zur Sicherung der heimischen Nahrungsmittelgewinnung beiträgt und zugleich einen prägnanten Bestandteil des Umweltschutzes, wie beispielsweise in
Form der Landschaftspflege, ausfüllt. Der Wert einer guten Gesundheitsversorgung vor Ort wird uns in der aktuellen Pandemielage mehr als deutlich vor Augen geführt, hier wird der Landkreis seiner Verantwortung weiter gerecht. Unsere zahlreichen ehrenamtlich Aktiven bedürfen einer weiteren Unterstützung, das generationenübergreifende Miteinander soll wieder vertieft und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf unterstützt werden. Bei all den aufgeführten Themen darf nicht vergessen werden, dass die Sicherheit aller Bürgerinnen und Bürger ganz weit oben steht. Hier gilt der Dank und unser Respekt allen Polizistinnen und Polizisten, den Feuerwehren sowie den Hilfsdiensten, für deren unermüdlichen Einsatz. Unsere schöne Heimat ist es wert, sich für ihren Erhalt, ihre Förderung und Weiterentwicklung einzusetzen. Wir sind eine selbstbewusste und kraftvolle Region. Gemeinsam stemmen wir auch die aktuellen und zukünftigen Herausforderungen. Wir stehen als Christlich Demokratische Union weiter als führende Kraft dazu bereit, Verantwortung zu übernehmen und gemeinsam mit unserem Landrat Michael Köberle, unsere Heimat lebens- und liebenswert weiterzuentwickeln.“

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