Limburg. Der Sozialarbeitskreis der CDU-Fraktion besuchte vor der Schließung Ende September das „große“ Impfzentrum in der Senefelder Straße in Limburg. Im Konferenzraum neben dem Impfzentrum trafen sich die Mitglieder des Arbeitskreises mit der Leiterin des Impfzentrums, Frau Dr. Gundi Heuschen. Die Runde wurde komplettiert durch Landrat Michael Köberle, den Kreistagsvorsitzenden Joachim Veyhelmann, den Vorsitzenden der CDU-Kreistagsfraktion Christian Wendel sowie durch weitere Kreistagsabgeordnete.

Die Sprecherin des Arbeitskreises, Dr. Ingeborg Drossard-Gintner, begrüßte alle Teilnehmer und erinnerte daran, dass erst 13 Monate zuvor ein Treffen in ähnlichem Kreis stattgefunden hatte, damals noch in der Fieberambulanz des Landkreises – als Test, Abstand und Fiebermessen die einzigen Hilfsmittel gegen die Ausbreitung dieser Pandemie waren.

Dies änderte sich grundlegend mit der Zulassung der ersten Impfstoffe. Ende letzten Jahres wurde ein Impfzentrum eingerichtet, ausgelegt mit sechs Impfstraßen für 1.000 Impfungen am Tag, mögliches Maximum sogar 2600 pro Tag. Seite dem 21. Dezember 2020 gab es Impfstoff. In Limburg starteten die Impfungen mit mobilen Teams am 27. Dezember 2020. Aufgrund der geringen Mengen an Impfstoff konnten die Impfstraßen erst am 9. Februar 2021 in Betrieb genommen werden. Aber erst im Juli 2021 war genügend Impfstoff verfügbar, sodass das Impfzentrum ab dem Sommer eine hinreichende Auslastung hatte.

Die Sozialarbeitskreisvorsitzende Dr. Ingeborg Drossard-Gintner lobte die Arbeit der Ärzte, allen voran und Hilfskräfte im Impfzentrum für die großartige und so wertvolle Arbeit. Auch fand sie lobende Worte für den Landrat und die Verwaltung. „Die Hilfskräfte wurde durch das DRK Oberlahn, das DRK Limburg und die Malteser organisiert. Der Einsatz von regionalen und in Gesundheitsfragen kompetenten Organisationen war eine gute und richtige Entscheidung,“ so Drossard-Gintner. Seit Oktober 2021 geht die Arbeit mit vermindeterter Kapazität (zwei Impfstraßen) dann in der Nachbarschaft des geschlossenen Impfzentrums in einem kreiseigenen Gebäude weiter.

Frau Dr. Heuschen stellte heraus, dass ein großer Erfolg sei, dass die über 60jährigen zu 98% geimpft sind, also die Altersgruppe, die durch schwere Verläufe besonders gefährdet ist. Weiterhin ging Frau Dr. Heuschen auf das Thema Impfdurchbrüche ein, das hauptsächlich von der Immunitätslage des Impflings abhänge und daher individuelle Aussagen möglich sind. Eine dritte Impfung sei zunächst für Ältere, deren Zweitimpfung ein halbes Jahr zurückliegt und für die jenigen, die mit einem Vektorimpfstoff geimpft wurden, zu empfehlen. Gerne würde man genau sagen wollen, ob eine Drittimpfung nötig ist. Dabei ist immer wieder die Rede von den Antikörpern die Rede. Deren Messung allein sage aber leider nicht viel über die Immunität aus. Helferzellen spielen eine große Rolle, sind aber wiederum schwierig zu messen

Mit herzlichem Dank an den Landrat und an Frau Dr. Heuschen für ihre klaren Aussagen, verbunden mit der Bitte, im nächsten Jahr wiederkommen zu dürfen, verabschiedete sich die Gruppe und stellte sich vor dem „Hessenlöwen“ noch zu einem Foto auf.

Weitere Informationen zur Arbeit der CDU-Kreistagsfraktion finden Sie unter www.cdu-limburg-weilburg.de. Zudem steht der Pressesprecher Tarik Cinar sehr gerne für Rückfragen zur Verfügung.

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