Hofen. Der Arbeitskreis für Soziales, Jugend, Frauen Sport und Gesundheit der CDU-Kreistagsfraktion besuchte im November dieses Jahres die JKA Karateschule in Runkel, um diese und insbesondere das Kursangebot für Kleinkinder ab 4 Jahre kennenzulernen.

Einleitend begrüßte Sandra Müller als Hofenerin und Kreistagskollegin die Anwesenden und bedankte sich bei Karatelehrer Patrick Jokl sowie den Eltern, für die Ermöglichung des Informationsbesuchs und fuhr fort, dass die Arbeit der Karateschule positiv zur frühkindlichen Bildung und Entwicklung beitrage.

Bei dieser Sportart handelt es sich nicht lediglich um die Vermittlung und das Erlernen von physischen Schritten, sondern um die Vermittlung von Werten, Disziplin und Wertschätzung den Mitmenschen gegenüber.

Sich behaupten zu können und ein selbstsicheres Auftreten steht im Vordergrund der Karatestunde bei den Kleinkindern. „Wie reagiere ich in der Schule, wenn mich die Größeren ärgern? Wie reagiere ich, wenn ich bedrängt werde? Wie verhalte ich mich gegenüber Fremden? Was mache ich mit schlechten Geheimnissen?“.

Patrick Jokl und seine Karategruppe demonstrierten den anwesenden Kreistagsabgeordneten, wie sich die Kinder verhalten und auftreten sollten. Dies geschieht nicht nur anhand von Karateübungen, sondern auch in Gesprächen im Kleinen Kreis mit den Kindern.

Karate für Kleinkinder bedeutet somit nicht nur fit und beweglich, sondern auch physisch und psychisch gesund zu bleiben. Die Kinder, so Patrick Jokl, entwickeln ein ausgeprägtes Körpergefühl mit gutem Gleichgewichtssinn. Durch die Beweglichkeit wird Muskel- und Rückenproblemen vorgebeugt. Das Wichtigste jedoch ist, dass wichtige Werte vermittelt werden, wie Sandra Müller feststellt. Respekt, Disziplin und Fairness werden fokussiert gelehrt. Dadurch haben die Kinder, die den Karatesport betreiben, eine ausgeglichene Persönlichkeit und können sich in Extremsituationen besser beherrschen. Durch spezielle Partnerübungen wird das Miteinander und das Vertrauen zum Gegenüber zusätzlich verstärkt. Der Spaß kommt jedoch auch nicht zu kurz.

„Im Anschluss konnten wir mit den anwesenden Eltern ins Gespräch kommen. Dieser Austausch hat unsere Erwartungen übertroffen,“ so die Arbeitskreisvorsitzende Ingeborg Drossard-Gintner. Die anwesenden Mütter berichteten, mit welcher Freude ihre Vorschulkinder zu diesen Trainingsnachmittagen gehen, die sie körperlich fordern, die aber auch Teamarbeit und Freundschaft voranbringen.

Anschließend stellte der Vorsitzende der CDU-Kreistagsfraktion Christian Wendel fest, „dass der Karatesport einen wesentlichen Beitrag dazu leisten kann, dass kleinere Kinder bereits in jungen Jahren lernen, auch in schwierigen Alltagssituationen, mit diesen bestmöglich umzugehen und in Konfliktmomenten in der Schule oder auch in der Freizeit besonnener und entschlossener aufzutreten und somit mögliche Gefahren für sich oder für andere zu minimieren.“.

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