Frankfurt am Main. Klares Votum für den Präsidenten der IHK Frankfurt am Main: beim diesjährigen Landesverbandstag der UdV Hessen – Union der Heimatvertriebenen, Spätaussiedler und Flüchtlinge – wurde Ulrich Caspar einstimmig als Vorsitzender wiedergewählt. Aus unserem Landkreis wurden Andreas Hofmeister MdL (Bad Camberg) und Josef Plahl (Weilburg) in den Landesvorstand der UdV gewählt.

Stellvertretende Landesvorsitzende sind die beiden ehemaligen Stadträte Markus Gaßner (Wiesbaden) und Albina Nazarenus-Vetter (Frankfurt) sowie Justus Schieback (Frankfurt) und Johann Thießen (Kassel). Den Landesvorstand vervollständigen die weiteren Beisitzer Hans Jürgen Irmer (Lahn-Dill), Dr. Viktor Krebs (Offenbach-Land), Christine Merbach (Frankfurt), Monika Mucha (Wiesbaden), Hagen Novotny (Darmstadt-Dieburg), Natalie Paschenko (Kassel), Svetlana Paschenko (Kassel), Reinhard Schwarz (Wetterau) und die Landesbeauftragte für Heimatvertriebene und Spätaussiedler, Margarete Ziegler-Raschdorf (Fulda).

In seinem Rechenschaftsbericht verwies Caspar zum einen auf zahlreiche Initiativen auf Landes- und Bundesebene zur Stärkung der Erinnerung an das Schicksal der deutschen Heimatvertriebenen. Zum anderen hob Caspar die vielfältigen sozialen Herausforderungen hervor, mit denen auch aktuell noch immer viele deutsche Spätaussiedler konfrontiert seien. Insbesondere bei der sog. „Fremdrente“ älterer Spätaussiedler sei auf Drängen der UdV Hessen die vorhandene Gerechtigkeitslücke verkleinert worden. „Aber wir müssen auch hier für eine vollständige Gleichstellung weiter werben. Darüber hinaus treten wir unermüdlich für das Recht auf eine eigene Heimat ein und die Bekämpfung von Fluchtursachen“, so Caspar.

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